Positive Resonanz auf Pop-up Konzepte

Positive Resonanz auf Pop-up Konzepte 1920 1340 Verena Liebeck
#behind­the­scenes

Positive Resonanz auf Pop-up Konzepte

05. April 2022

Senatoren Dr. Andreas Dressel und Dr. Carsten Brosda besuchten schon zum zweiten Mal die Pop-up Stores am Alten Wall und warben für #Frei_Flächen Konzept der Hanse­stadt Hamburg.

Auch wenn Hamburg an diesem Tag Anfang April mit seinem berühmten Schiet­wetter aufwartete, die gute Stimmung am Alten Wall wurde dadurch nicht getrübt. Schon zum zweiten Mal infor­mierten sich Finanz­se­nator Dr. Andreas Dressel sowie Kultur­se­nator Dr. Carsten Brosda im Beisein der Hamburg Kreativ Gesell­schaft über die Entwicklung der Pop-up Stores am Alten Wall. Und warben gleich­zeitig für das „Innova­ti­ons­po­tential (Brosda) zwischen­ge­nutzter Flächen, um „neue Konzepte auszu­pro­bieren“ und dabei zu helfen, die Frequenzen in der Stadt durch attraktive Angebote zu erhöhen. Seit Dezember 2021 ist Art-Invest Real Estate am Alten Wall Teil der Koope­ration #Frei_Fläche #Kreative Zwischen­nutzung mit der Hamburg Kreativ Gesell­schaft, die mit Mitteln der Freien und Hanse­stadt Hamburg gefördert werden. Und darüber sehr glücklich, wie Nieder­las­sungs­leiter Martin Wolfrat berichtete: „Die Pop-up Konzepte beleben das Quartier. Daraus ist schon viel Gutes entstanden.“

Alter Wall schafft Vertrauen

Die Modede­si­gnerin Alina Klemm etwa kann aufgrund dieser Koope­ration ihre nachhaltige Modekol­lektion für selbst­be­wusste Frauen an einem Ort präsen­tieren, von dem sie früher nur träumen konnte. Auch nach drei Monaten ist sie noch immer von der Lage, der Frequenz der Straße und der Nachbar­schaft begeistert. „Auch meine Kundinnen freuen sich, mich an so einem tollen Ort besuchen zu können“, sagte Klemm. Und ihr Pop-up Kollege André Cramer stimmt ein: „Alter Wall hat als Name Sound. So ein reprä­sen­ta­tiver Ort ist für ein Start-up wie mich Gold wert“, erzählte Cramer, der in seinem Concept Store La Tribune Noire verschiedene Produkte – von Mode über Kosmetik bis zu Food-Artikeln – von Schwarzen Designern und Designe­rinnen und Unter­nehmen anbietet. Durch regel­mäßige Aktionen und Besuche der Macher und Mache­rinnen hinter den Labels vor Ort hat sich der Pop-up Store innerhalb kürzester Zeit zu einem neuen attrak­tiven Anlauf­punkt am Alten Wall entwi­ckelt. „Die Zeit, die ich hier habe, um bekannt zu werden, müsste ich sonst für teures Geld einkaufen. So kann ich Vertrauen in meine Marke schaffen und meine Bekanntheit und Reich­weite aufbauen“, zog André Cramer eine positive Zwischen­bilanz seiner Zeit mitten im Herzen der City.

La Tribune Noire Inhaber André Cramer (links) und Designerin Alina Klemm (rechts) sind begeistert von der Lage des Alten Walls. In der Mitte steht Dr. Katja Wolframm, Leiterin Immobilien der Hamburg Kreativ Gesellschaft.

Mit seinem Start Up Nights Glow Dark setzt Philipp Stengelin seit Mitte Dezember wechselnde Licht­in­stal­la­tionen um und berichtet, wie stark der „Alte Wall ein Türöffner“ für ihn ist. „Hier zu sein ist wie ein Elfme­ter­schuss und bringt einen enormen Vertrau­ens­vor­schuss. Es macht einfach Spaß Inter­es­senten und poten­ti­ellen Kund*innen eine Einladung an den Alten Wall zu geben, um sie rund um die Ausstel­lungs­fläche zu führen und in verschiedene Bildwelten eintauchen zu lassen.“ Aktuell gibt es am Alten Wall 20-22 auf zwei Stock­werken verschiedene Kunst­werke zu entdecken, dies wird durch eine Urban Art Instal­lation zur Fleet Seite abgerundet.

Innerhalb von nur 14 Tagen – von der Idee bis zur Reali­sierung – konnten einige Konzepte umgesetzt werden. Um die 160-170 künst­le­rische Projekte hat die Hamburg Kreativ Gesell­schaft noch in der Pipeline. Auch Förder­gelder sind noch reichlich vorhanden. Für den Projekt­ent­wickler vom Alten Wall – Art Invest Real Estate – dürften die bestehenden Pop-ups nicht die letzten sein. Martin Wolfrat: „Ich kann mir auch vorstellen, dass sich aus solchen Konzepten sogar langfristige Mieter entwi­ckeln lassen“. Was sicher auch unter dem Aspekt der Vielfalt ein Gewinn für die Innen­stadt Hamburgs wäre.