Der Zauber der Lichternächte

Der Zauber der Lichternächte 2500 1667 Verena Liebeck
#behind­the­scenes

Der Zauber der Lichternächte

16. September 2021

Licht­künstler Michael Batz schenkte den begeis­terten Besuchern am Alten Wall und Am Alster­fleet unter dem Motto Inter/Wall magische Momente. Konzerte rundeten das Event ab und versprühten Lebens­freude pur.

Der Wetter-Gott hatte ein Einsehen. Nachdem am letzten Freitag morgens noch Gewitter über Hamburg zogen, riss der Himmel am Nachmittag auf und die Sonne gab nochmal alles. Was für ein Glück, denn so konnten die Besucher und Besuche­rinnen am letzten Wochenende (10.-12. September) neben den wunder­schönen Illumi­na­tionen am Alten Wall und Am Alster­fleet auch eine Reihe von Konzerten genießen. Den Auftakt machte ein Streicher-Trio der Hamburger Camerata, das Freitag auf der Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke mit Verve aufspielte. Und wer eben noch dem Wochenende entge­gen­zu­eilen schien, blieb verzückt stehen, um der wunder­vollen Klassik­musik zu lauschen und den lauen Sommer­abend zu genießen.

Je dunkler die Nacht desto inten­siver leuchtete der Licht­kranz oben um das ikonische Gebäu­de­en­semble am Alten Wall, während die Fleet­seite durch die Beleuchtung der Brücken in inten­sives Blau getaucht war. Der bekannte Hamburger Licht­künstler Michael Batz hatte das histo­rische Gebäude sowie die Brücken am Fleet kunstvoll in Szene gesetzt. Viele Instagram-Fotos hielten die Magie dieser Momente fest. Und zahlreiche Medien ließen es sich nicht nehmen, am Samstag mit Bildern der Illumi­na­tionen auf das Event hinzu­weisen. Licht ist einfach immer wieder faszinierend.

Leuch­tende Augen, unver­gess­liche Momente

Samstag ließ sich zwar die Sonne nicht blicken, der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. So spielte sich die vierköpfige Gruppe Feel Gipsy mit ihren rhyth­mi­schen Klängen à la Django Reinhardt in die Herzen der Zuhörer auf dem Alten Wall. Später in der Abend­däm­merung brachten sie beim zweiten Konzert auf der Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke sogar einige Menschen zum Tanzen. Viele Zuhörer und Zuhöre­rinnen verweilten bei einem Glas Wein vom Restaurant Wallter’s auf der Brücke. Auch die Gäste einer Barkas­sen­fahrt der Alster­tou­ristik, die unter den „Blue Bridges“ entlang­führte, reckten ihre Köpfe und schossen vom Boot aus zahlreich Bilder.

Der Samstag hielt aber noch einen weiteren Höhepunkt bereit. Denn an der Rathaus­schleuse fand das erste Schleu­sen­konzert in der Geschichte Hamburgs statt. Das Floodgate Brass Trio sorgte für große Begeis­terung mit ihrem stimmungs­vollen Blaskonzert. Gänsehaut pur.

Was bleibt? Ein Wochenende mit beson­derer Kunst, wunder­schönen Stimmungs­bildern, Menschen, die sich bedankten und über die Illumi­na­tionen und Konzerte gefreut haben. „Uns allen hat genau so etwas gefehlt“, erzählte uns eine Frau, die mit ihrer Tochter zum Alten Wall gekommen war, stell­ver­tretend für viele. Und das Team hinter dem Wochenende freut sich über so viel positives Feedback. Auf Wieder­sehen am Alten Wall!

Die Gruppe Feel Gipsy (oben) und das Flootgate Brass Trio.

Musike­rinnen der Hamburger Camerata.

Licht­künstler Michael Batz vor dem illumi­nierten Alten Wall.