Cordkragen hoch, Herbst willkommen: Zwei britische Barbour-Klassiker bei Ladage & Oelke Alten Wall

Cordkragen hoch, Herbst willkommen: Zwei britische Barbour-Klassiker bei Ladage & Oelke Alten Wall 1707 2560 Verena Liebeck
#kunst­i­mal­tenwall

Cordkragen hoch, Herbst willkommen: Zwei britische Barbour-Klassiker bei Ladage & Oelke Alten Wall

21.10.2026

In Hamburg haben Beaufort und Bedale jetzt ihren großen Auftritt. Im engli­schen Kleider­ma­gazin Ladage & Oelke findet man die beiden Barbour-Klassiker und vieles mehr von der engli­schen Kultmarke.

Morgens liegt Nebel über den Wiesen. Das erste Laub klebt auf den Gehwegen, der Regen kommt jetzt gern von der Seite, und beim Spaziergang bleibt eine Hand lieber in der Jacken­tasche. Der Herbst ist da. Zeit also für eine Jacke, die sich mit solchen Verhält­nissen auskennt. Schließlich stammt sie aus einem Land, in dem wechsel­haftes Wetter praktisch zum Kulturgut gehört. Und selbst die englische Königs­fa­milie zu einge­fleischten Fans der Marke gehört.

Die Barbour-Ikonen Beaufort und Bedale haben einiges gemeinsam: gewachste Baumwolle, markanter Cordkragen, goldfar­bener Reißver­schluss und innen das typische Tartan-Karo: Wer sie kennt, erkennt sie. Und wer sie lange trägt, erkennt irgendwann auch die eigene Geschichte auf ihr. An den Falten, den Gebrauchs­spuren, der Patina. Eine Barbour-Jacke trägt man nicht nur, man lebt mit ihr. Eine Barbour darf zeigen, dass sie etwas erlebt hat.

Im engli­schen Kleider­ma­gazin Ladage & Oelke am Alten Wall kann man gleich zwei solcher Begleiter kennen­lernen: die Beaufort und die Bedale. Auf den ersten Blick eng verwandt, auf den zweiten mit durchaus eigenem Charakter.

Die Beaufort: Country-Charme auch für die Stadt

Die Beaufort wurde als Jagdjacke entwi­ckelt. Ihr klassi­scher, eher kastiger Schnitt bietet Platz und reicht etwa zehn Zenti­meter weiter nach unten als das Bedale-Model. Das verleiht ihr jenen entspannten Country-Look, der auch zwischen Rathaus und Alster bestens funktio­niert. Man muss dafür weder ein Landgut besitzen noch morgens mit der Flinte aufbrechen.

An ihre ursprüng­liche Bestimmung erinnert aller­dings ein beson­deres Detail: die große Rücken­tasche, tradi­tionell als „Hasen­tasche“ bezeichnet. Einst für die Jagdbeute gedacht, bietet sie heute reichlich Raum für Dinge, die im Alltag mitmüssen. Man hat Männer sogar schon dabei beobachtet, wie sie ihren Laptop in der „Hasen­tasche“ verstauen. Briti­scher Pragma­tismus hat selten so charmant ausgesehen.

Auch vorn ist die Beaufort gut durch­dacht. Eine zusätz­liche Tasche zwischen Reißver­schluss und Druck­knopf­leiste ist erreichbar, ohne die Jacke vollständig zu öffnen. Praktisch, wenn man bei Niesel­regen schnell etwas verstauen möchte. Und die höher angesetzten Handwärmer-Taschen erklären sich spätestens beim ersten kühlen Windstoß von selbst.

Die Beaufort © Götz Wrage

Die Bedale: Etwas kürzer, ziemlich lässig

Die Barbour Bedale hat ihre Wurzeln im Reitsport. Deshalb fällt sie kürzer aus; seitliche Schlitze mit Druck­knöpfen schaffen zusätz­lichen Bewegungs­spielraum. Innen­lie­gende Strick­bündchen halten die Zugluft an den Handge­lenken in Schach. Das Ergebnis ist eine sport­liche, unkom­pli­zierte Jacke, die sich ebenso gut beim Spaziergang wie beim Stadt­bummel macht.

Bei Ladage & Oelke ist besonders die blaue Bedale gefragt – auch bei Frauen, die den lässigen Schnitt mögen. Überhaupt lassen sich die beiden Modelle am besten anpro­bieren statt vorschnell zuordnen. Als erste Orien­tierung empfiehlt das Haus größeren Menschen häufig die längere Beaufort, kleineren eher die Bedale. Entscheidend ist am Ende, welche Propor­tionen gefallen und worin man sich wohlfühlt.

Die Bedale © Götz Wrage

Eine Jacke, die bleiben darf

Beide Modelle bestehen außen aus gewachster Baumwolle. Dicke Winter­jacken sind sie nicht, für die Übergangszeit und das berühmt-berüch­tigte Hamburger Schiet­wetter aber ausge­sprochen passende Begleiter. Bei beiden Jacken-Varianten lassen sich Kapuzen an den Cordkragen anknöpfen oder eine passende Innen­weste ergänzen, wenn die Tempe­ra­turen weiter sinken.

Ein wenig Zuwendung gehört zur langen Beziehung dazu. Bei täglichem Tragen empfiehlt Ladage & Oelke, die Jacke ungefähr alle zwei bis drei Jahre nachwachsen zu lassen; wie häufig das nötig ist, hängt von der Beanspru­chung ab. Mit guter Pflege kann eine Barbour über Jahrzehnte begleiten. Und dabei immer besser aussehen.

Wer den briti­schen Herbstlook vervoll­stän­digen möchte, findet am Alten Wall außerdem Barbour-Pullover, Schals, Mützen und Schie­ber­mützen. Übrigens führt Ladage & Oelke das größte stationäre Barbour-Sortiment in Hamburg inklusive stark limitierter Kollek­tionen wie die aktuelle „Paul loves Barbour“, die nur eine Handvoll Händler stationär in Deutschland anbieten dürfen. Auch für den Hund gibt es einige Barbour Acces­soires. Nicht zufällig trägt fast jeder Hunde­be­sitzer eine Barbour-Jacke. Vor allem jetzt, wo der Nebel über die Wiesen zieht und der Regen öfter fällt.

Mit einer Barbour-Jacke ist man gerade in Hamburg immer passend angezogen. Auch wenn Wind und Regen mal Pause machen.

Weitere Infos:

Ladage & Oelke