Cordkragen hoch, Herbst willkommen: Zwei britische Barbour-Klassiker bei Ladage & Oelke Alten Wall
In Hamburg haben Beaufort und Bedale jetzt ihren großen Auftritt. Im englischen Kleidermagazin Ladage & Oelke findet man die beiden Barbour-Klassiker und vieles mehr von der englischen Kultmarke.
Morgens liegt Nebel über den Wiesen. Das erste Laub klebt auf den Gehwegen, der Regen kommt jetzt gern von der Seite, und beim Spaziergang bleibt eine Hand lieber in der Jackentasche. Der Herbst ist da. Zeit also für eine Jacke, die sich mit solchen Verhältnissen auskennt. Schließlich stammt sie aus einem Land, in dem wechselhaftes Wetter praktisch zum Kulturgut gehört. Und selbst die englische Königsfamilie zu eingefleischten Fans der Marke gehört.
Die Barbour-Ikonen Beaufort und Bedale haben einiges gemeinsam: gewachste Baumwolle, markanter Cordkragen, goldfarbener Reißverschluss und innen das typische Tartan-Karo: Wer sie kennt, erkennt sie. Und wer sie lange trägt, erkennt irgendwann auch die eigene Geschichte auf ihr. An den Falten, den Gebrauchsspuren, der Patina. Eine Barbour-Jacke trägt man nicht nur, man lebt mit ihr. Eine Barbour darf zeigen, dass sie etwas erlebt hat.
Im englischen Kleidermagazin Ladage & Oelke am Alten Wall kann man gleich zwei solcher Begleiter kennenlernen: die Beaufort und die Bedale. Auf den ersten Blick eng verwandt, auf den zweiten mit durchaus eigenem Charakter.
Die Beaufort: Country-Charme auch für die Stadt
Die Beaufort wurde als Jagdjacke entwickelt. Ihr klassischer, eher kastiger Schnitt bietet Platz und reicht etwa zehn Zentimeter weiter nach unten als das Bedale-Model. Das verleiht ihr jenen entspannten Country-Look, der auch zwischen Rathaus und Alster bestens funktioniert. Man muss dafür weder ein Landgut besitzen noch morgens mit der Flinte aufbrechen.
An ihre ursprüngliche Bestimmung erinnert allerdings ein besonderes Detail: die große Rückentasche, traditionell als „Hasentasche“ bezeichnet. Einst für die Jagdbeute gedacht, bietet sie heute reichlich Raum für Dinge, die im Alltag mitmüssen. Man hat Männer sogar schon dabei beobachtet, wie sie ihren Laptop in der „Hasentasche“ verstauen. Britischer Pragmatismus hat selten so charmant ausgesehen.
Auch vorn ist die Beaufort gut durchdacht. Eine zusätzliche Tasche zwischen Reißverschluss und Druckknopfleiste ist erreichbar, ohne die Jacke vollständig zu öffnen. Praktisch, wenn man bei Nieselregen schnell etwas verstauen möchte. Und die höher angesetzten Handwärmer-Taschen erklären sich spätestens beim ersten kühlen Windstoß von selbst.
Die Beaufort © Götz Wrage
Die Bedale: Etwas kürzer, ziemlich lässig
Die Barbour Bedale hat ihre Wurzeln im Reitsport. Deshalb fällt sie kürzer aus; seitliche Schlitze mit Druckknöpfen schaffen zusätzlichen Bewegungsspielraum. Innenliegende Strickbündchen halten die Zugluft an den Handgelenken in Schach. Das Ergebnis ist eine sportliche, unkomplizierte Jacke, die sich ebenso gut beim Spaziergang wie beim Stadtbummel macht.
Bei Ladage & Oelke ist besonders die blaue Bedale gefragt – auch bei Frauen, die den lässigen Schnitt mögen. Überhaupt lassen sich die beiden Modelle am besten anprobieren statt vorschnell zuordnen. Als erste Orientierung empfiehlt das Haus größeren Menschen häufig die längere Beaufort, kleineren eher die Bedale. Entscheidend ist am Ende, welche Proportionen gefallen und worin man sich wohlfühlt.
Die Bedale © Götz Wrage
Eine Jacke, die bleiben darf
Beide Modelle bestehen außen aus gewachster Baumwolle. Dicke Winterjacken sind sie nicht, für die Übergangszeit und das berühmt-berüchtigte Hamburger Schietwetter aber ausgesprochen passende Begleiter. Bei beiden Jacken-Varianten lassen sich Kapuzen an den Cordkragen anknöpfen oder eine passende Innenweste ergänzen, wenn die Temperaturen weiter sinken.
Ein wenig Zuwendung gehört zur langen Beziehung dazu. Bei täglichem Tragen empfiehlt Ladage & Oelke, die Jacke ungefähr alle zwei bis drei Jahre nachwachsen zu lassen; wie häufig das nötig ist, hängt von der Beanspruchung ab. Mit guter Pflege kann eine Barbour über Jahrzehnte begleiten. Und dabei immer besser aussehen.
Wer den britischen Herbstlook vervollständigen möchte, findet am Alten Wall außerdem Barbour-Pullover, Schals, Mützen und Schiebermützen. Übrigens führt Ladage & Oelke das größte stationäre Barbour-Sortiment in Hamburg inklusive stark limitierter Kollektionen wie die aktuelle „Paul loves Barbour“, die nur eine Handvoll Händler stationär in Deutschland anbieten dürfen. Auch für den Hund gibt es einige Barbour Accessoires. Nicht zufällig trägt fast jeder Hundebesitzer eine Barbour-Jacke. Vor allem jetzt, wo der Nebel über die Wiesen zieht und der Regen öfter fällt.
Mit einer Barbour-Jacke ist man gerade in Hamburg immer passend angezogen. Auch wenn Wind und Regen mal Pause machen.
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