Alina Klemm: Nachhaltige Mode für selbstbewusste Frauen

Alina Klemm: Nachhaltige Mode für selbstbewusste Frauen 1920 1280 Verena Liebeck
#behind­the­scenes

Alina Klemm: Nachhaltige Mode für selbstbewusste Frauen

17. Dezember 2021

Die Modede­si­gnerin produ­ziert ihre limitierte Kollektion fair und nachhaltig in Norddeutschland und möchte ihr Label durch einen Pop-up Store im Alten Wall bekannter machen.

Der größte Wunsch von Alina Klemm hat sich quasi schon erfüllt. Denn ihr großes Ziel war es, einmal am Jungfern­stieg einen eigenen Shop für ihre Mode zu haben. In diesen Tagen eröffnet ihr Pop-up Store mitten im Alten Wall, einen Herzschlag vom Rathaus entfernt. Besser kann man kaum starten, um bekannt zu werden. „Ich freue mich besonders darauf, meine Kundinnen wieder an einem festen Ort begrüßen zu können und über die tolle Möglichkeit, meine Kollektion präsen­tieren zu dürfen“, erzählt die Designerin, die in Bargte­heide aufwuchs und ihre Modedesign-Ausbildung an der Akademie JAK in Hamburg machte.

Modede­si­gnerin Alina Klemm.

Kleine Kollektion, aber hohe Qualität

Sie gehört zu jener Generation von Designern und Designe­rinnen, die ausschließlich unter den Gesichts­punkten der Nachhal­tigkeit und fairen Bedin­gungen ihre Mode produ­ziert. Und zwar quasi um die Ecke in Norddeutschland. „Mir ist die gute Kommu­ni­kation zur Produktion sehr wichtig und dass alle fair bezahlt werden und meine Mode nachhaltig produ­ziert wird.“ Ihre aktuelle Herbst-/Winter-Kollektion umfasst acht Teile. Die Reduktion auf das Wesent­liche ist Konzept. „Alle Teile sind genau konstruiert und passen super zusammen“, erläutert die Designerin, die ab 2022 Mitglied im renom­mierten Fashion Council Germany sein wird. Als Kundinnen hat sie Frauen im Kopf, „die mitten im Leben stehen, selbst­be­wusst sind und es zu schätzen wissen, hochwertige Kleidungs­stücke zu tragen“. In ihren Designs vereint sie zwei scheinbare Kontraste – feminin und selbst­be­wusst. Ihre mitunter masku­linen und cleanen Schnitte überra­schen mit roman­ti­schen Details. Auch unkon­ven­tio­nelle Brautmode hat sie bereits entworfen. Alles in Premium-Qualität, aber durchaus zu bezahl­baren Preisen.

Schon als kleines Kind war Alina Klemm sehr kreativ. Neben der Mode hat sie mit der Geologie eine zweite Leiden­schaft gefunden, die in ihre Arbeit einfließt. So lässt sie sich etwa von Struk­turen und Mustern aus der Natur inspi­rieren. Ebenso wie von ihren Reisen. Nicht umsonst hat sie ihre aktuelle Kollektion „Deep Ocean“ genannt. Bislang fand sie ihre Kundinnen vorwiegend über ihren Bekann­ten­kreis und Social Media. Bis Frühjahr hatte sie auch ein Atelier in Eppendorf. In ihrem Pop-up im Alten Wall will sie nicht nur ihre Kollektion zeigen, Kundinnen können ihr auch quasi über die Schulter schauen, wie die neue Frühjahr-/Sommer-Mode entsteht. Es wird Mood-Boards zu sehen geben, das eine oder andere Musterteil. „Der Ort hier soll den Charme eines Ateliers bekommen.“

Auch wenn sie auf ihrem Insta-Feed selbst öfter in ihrer Mode zu sehen ist, möchte sie lieber im Hinter­grund bleiben. Sie will nicht als Influ­en­cerin, sondern als Modede­si­gnerin wahrge­nommen werden. Das ist ihr besonders wichtig.

Alle Teile der nachhal­tigen Kollektion „Deep Ocean“ vereinen maskuline, cleane Schnitte mit roman­ti­schen Details und lassen sich wunderbar mitein­ander kombinieren.

Alina Klemm geht auch gerne Koope­ra­tionen mit befreun­deten Marken ein und kann sich gut vorstellen, einige Aktionen dieser Art im Alten Wall zu reali­sieren. Wir dürfen also gespannt sein, was auf der ihrer Fläche in den nächsten Wochen noch passiert. Und wie ihre Looks für die nächste Saison aussehen werden.

Der Pop-up Store von Alina Klemm ist Teil der Koope­ration #Frei_Fläche #Kreative Zwischen­nutzung mit der Hamburg Kreativ Gesell­schaft und wurde mit Mitteln der Freien und Hanse­stadt Hamburg gefördert.

https://kreativgesellschaft.org/en/
https://www.alinaklemm.de/