Wie der Alte Wall noch schöner wird
Seit kurzem finden im Flanier-Boulevard Bauarbeiten zwischen dem Rathausmarkt und Adolphsplatz statt, um die Aufenthaltsqualität noch weiter zu erhöhen.
Zweifelsohne: Seit der Revitalisierung der geschichtsträchtigen Gebäude am Alten Wall 2-32 gehört der Boulevard zu den schönsten autofreien Straßen in der Innenstadt von Hamburg. Das Angebot aus vielen individuell geführten Läden, einzigartigen Flagship-Stores, Kunstangeboten und gehobener Gastronomie am Alten Wall spricht nicht nur Hamburger und Hamburgerinnen an, sondern auch viele Gäste aus dem Ausland. Im Sommer sitzen die Besuchenden gerne in einem der Cafés und genießen den Blick auf die teils denkmalgeschützte ikonische Architektur sowie auf das Rathaus.
Doch im Februar begannen Bauarbeiten am Boulevard und viele fragen sich, was dort eigentlich passiert. In den nächsten Monaten wird der Alte Wall im Abschnitt zwischen Rathausmarkt und Adolphsplatz durch zahlreiche Neuerungen aufgewertet, so dass er am Ende noch schöner sein wird als vorher.
Zum einen wird ein einheitliches helleres Pflaster verlegt. Das war lange geplant und hatte sich durch die Corona-Zeit verzögert. Zum anderen werden künftig feste Sitzgelegenheiten und Bäume die Aufenthaltsqualität noch steigern. Der historische Boulevard hatte im 19. Jahrhundert ursprünglich keine Bäume, daher hatte sich eine Jury bei der Neugestaltung des Alten Walls an diese Vorgabe gehalten. Da die Sommer auch in der Hansestadt immer wärmer werden, freuen wir uns alle, dass demnächst natürlicher Schatten durch vier neu gepflanzte große Bäume gespendet wird. Darüber hinaus werden zwei absenkbare Polleranlagen ergänzt. Der Boulevard ist zwar an sich autofrei, aber die Autos der Senatsmitglieder dürfen passieren und am Rathaus parken. Außerdem werden Radfans künftig Fahrradbügel zum Abstellen vorfinden.
Die Bauarbeiten werden insgesamt circa acht Monate dauern. Dadurch wird es leider ein paar Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer geben. Auch die beiden Skulpturen „Gesellschaftsspiegel“ von Olafur Eliasson sind in der Bauzeit nur bedingt begehbar. Die inneren Glaselemente durch Abdeckungen geschützt. Dafür wird der zum Nikolaiviertel gehörende Boulevard aber nach Fertigstellungen der Baumaßnahmen noch attraktiver und stärker auf die Bedürfnisse der Besucher und Besucherinnen ausgerichtet sein.
Im Übrigen machen die Bauarbeiten im zweiten hinteren Abschnitt des Alten Walls Fortschritte. Im April wird das fertiggestellte sogenannte „Haus der Bürgerschaft“ übergeben (dazu gibt es Kürze hier mehr Informationen), die Bauarbeiten an den geplanten Wohnungen, Büros und dem Hotel der Marke „The Hoxton“ sind seit Frostende im vollen Gange. 2027 wird also nicht nur Alte Wall zwischen Rathausmarkt und Adolphsplatz in neuem Glanz erscheinen, sondern auch der hintere Teil des Boulevards neue Angebote und Aufenthaltsqualität bieten.
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