Feste Gastro-Größe in der Hamburger City: Das Wallter’s feiert fünfjähriges Jubiläum
Hochwertige Speisen und Getränke zu angemessenen Preisen in lässiger Atmosphäre machen das Restaurant am Alten Wall so beliebt.
Es ist noch nicht einmal 12 Uhr, und schon stehen die ersten Lunch-Gäste vor der Tür. Die meisten werfen übrigens keinen Blick auf die Tageskarte – sie kennen und schätzen das Wallter’s und haben ohnehin ihre Lieblingsspeisen. Kaum 30 Minuten später gleicht das Restaurant im lässig-französischen Bistro-Stil einem Bienenstock: So geschäftig flitzen die Kellnerinnen und Kellner die große Treppe zur Küche hinauf und hinunter. Und so sieht es fast jeden Tag zur Mittagszeit aus. Auch abends – besonders ab Wochenmitte – sollte man besser reservieren. Nach fünf Jahren ist das Wallter’s fest in der Gastro-Szene etabliert und zum beliebten Wohnzimmer der Innenstadt geworden.
Durch Empfehlungen zum beliebtesten Wohnzimmer der Stadt
Vor fünf Jahren, mitten im Lockdown, starteten Christian und sein Bruder Philipp Preussen sowie ihr Partner Moritz Stolberg zunächst mit To-go-Geschäft. Sie wollten einfach loslegen, nachdem sie monatelang das Restaurant ausgebaut hatten. „Bei uns war der Grundoptimismus auch damals immer da. Wenn man gewusst hätte, wie lange das geht, wäre das vielleicht anders gewesen. So hat man von Monat zu Monat gelebt“, erinnert sich Christian Preussen. Getragen wurden sie damals auch durch die umliegenden Büros, deren Mitarbeitende sich ihr Lunch aus dem Restaurant holten. Heute kommen diese Wallter’s-Fans immer noch gerne – aber auch viele Gäste aus dem In- und Ausland. Während unter der Woche eher Geschäftspublikum das Restaurant besucht, trifft man an den Wochenenden auch viele Hamburgerinnen und Hamburger.
Im Wallter’s landet man entweder auf Empfehlung oder weil man die gute Google-Bewertung gelesen hat. Auch auf dem Zettel einiger Concierges der umliegenden Hotels steht das Restaurant. Fünf Jahre nach der Gründung vertraut das Wallter’s noch immer auf eine klare Linie und eine überschaubare Karte. Diese beinhaltet nicht nur die stark nachgefragten Fleischklassiker wie Filet, Steak frites und Entrecôte, sondern auch sehr gut zubereitete vegane Speisen. Im Winter kommen zudem Schmorgerichte hinzu. „Wir wollen auch günstigere Alternativen anbieten“, erläutert Christian Preussen.
Gastronomen vor Ort sind ein Erfolgsfaktor
Sowohl sein Bruder als auch er selbst sind als Gastronomen immer im Restaurant präsent und arbeiten aktiv mit. Viele Stammgäste begrüßen sie per Handschlag. Ohne Frage: Ein persönlich geführtes Restaurant kommt auch in harten Zeiten eher durch als austauschbare oder lieblos geführte Gastronomien. „Natürlich muss es auch ohne Inhaber laufen, aber es ist ein positiver Aspekt für den Erfolg, wenn man vor Ort ist“, sind sich Christian und Philipp Preussen sicher.
Seit der Nica Jazz Club eröffnet hat, erfreut sich das Restaurant auch zunehmender Beliebtheit bei Gästen, die am frühen Abend vor dem Konzert noch etwas essen wollen. Denn im Wallter’s gibt es durchgehend Küche – in diesen Zeiten nicht selbstverständlich. Jüngst besuchten sogar die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel das Restaurant.
Neben dem klassischen Gastronomiegeschäft bauen die Wallter’s-Macher auch den Eventbereich aus. So war ihre Roof-Gala-Party im Sommer ein echtes Highlight und sehr gut besucht. Seit Kurzem betreiben sie zudem eine kleinere Fläche im Industrial Style neben dem Restaurant als Pop-up-Event-Location, in der auch kleinere Gruppen für sich feiern können. Darüber hinaus soll es immer wieder besondere Veranstaltungen in Kooperation mit einem Partnernetzwerk geben.
Den Gastronomen gehen die Ideen also noch lange nicht aus – und das ist neben loyalen Stammkundinnen und Stammkunden eben auch Gold wert. Damit das Wallter’s auch in den kommenden Jahren am Alten Wall erfolgreich bleibt.
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