April 2026: Die Konzert-Tipps des Monats für den Nica Jazz Club

April 2026: Die Konzert-Tipps des Monats für den Nica Jazz Club 1080 1080 Verena Liebeck
#behind­the­s­cenes

April 2026: Die Konzert-Tipps des Monats für den Nica Jazz Club

8.April 2026

Der Nica Jazz Club am Fleet bietet ein vielfäl­tiges Programm für neue und etablierte Jazz-Fans. Hier kommen die monat­lichen Tipps vom Nica-Team vom Alten Wall. Tickets und Gutscheine können online oder im Nica Jazz Club zu den regulären Öffnungs­zeiten erworben werden. Diese sind auf der Website für jeden Konzerttag einsehbar.

16.April 2026: Schmelz­tiegel musika­li­scher Identi­täten: Marialy Pacheco Trio

Ihren bisher größten Erfolg feierte die Pianistin Marialy Pacheco mit dem Gewinn der Montreux Jazz Festival Solo Piano Compe­tition 2012 - sie gewann als erste Frau in der 15-jährigen Geschichte des Wettbe­werbs diesen weltweit wichtigsten Piano-Jazzpreis. Die inter­na­tional hochan­ge­sehene Pianistin, Kompo­nistin und Arran­geurin kommt aus Kuba und wuchs zwischen Salsa und klassi­scher Musik auf. Angeregt durch das „Köln Concert“ des Klavier­vir­tuosen Keith Jarrett entdeckte sie den Jazz für sich. Mit „Reload“ veröf­fent­lichte Marialy Pacheco ihr zwölftes Album und ihr bisher bewegendstes und ausge­reif­testes Werk. Ihre kubani­schen Wurzeln wachsen in Richtung latein­ame­ri­ka­ni­scher Tradi­tionen und Einflüsse aus der klassi­schen Musik. Ihre Musik ist authen­tisch und dennoch zeitgemäß. Sie wird kongenial von ihren beiden kolum­bia­ni­schen Mitmu­sikern, Juan Camillo Villa am Bass und Miguel Altamar am Schlagzeug, begleitet. Diese Besetzung und die Summe der musika­li­schen Parts ist im Klang­er­gebnis einzig­artig und rückt insbe­sondere Marialys künst­le­ri­schen Charakter in den Vorder­grund. „Reload“ ist ein Schmelz­tiegel verschie­dener musika­li­scher Identi­täten und eine Fundgrube ihrer zahlreichen Lebenserfahrungen.

Hörprobe:

https://www.youtube.com/watch?v=kh_PhW10FQ4

Marialy Pacheco Trio © Jonas Müller

21.April 2026: Grammy-prämierter Gitarrist definiert modernen Jazz neu: Isaiah Sharkey

Der Grammy-prämierte Gitarrist, Sänger und Songwriter Isaiah Sharkey verbindet genre­über­grei­fende Stile wie Jazz, Soul, Rock und R&B mit atembe­rau­bender Musika­lität. Als ehema­liges Wunderkind aus Chicago tourte Sharkey mit Legenden wie D’Angelo, John Mayer, Lalah Hathaway, Common und Raphael Saadiq und schlug zudem seine eigene Laufbahn mit zutiefst persön­licher Musik und virtuosen Live-Auftritten ein. Sein sofort erkenn­barer Stil, der Soul, R&B, Jazz und moderne Gitarre verbindet, macht ihn zu einem der gefrag­testen Musiker der zeitge­nös­si­schen Szene. Ob er nun Saiten verbiegt oder Grenzen überschreitet – Sharkey bringt ein gefühl­volles Feuer auf die Bühne, das den modernen Jazz neu definiert. Nun geht er auf Europa-Tournee und bereitet sich darauf vor, uns eine echte Lektion in Sachen Groove zu erteilen. Auf der Bühne vermi­schen sich virtuose Gitarre und luftige Stimmen mit anspruchs­vollem Songwriting. Isaiah greift auf sein Solore­per­toire sowie auf neue, exklusive Stücke zurück, so auch auf Songs aus seiner jüngsten Veröf­fent­li­chung „RED“.

Hörprobe:

https://www.youtube.com/watch?v=4TD5U-Xf-60&list=RD4TD5U-Xf-60

Isaiah Sharkey © Stephen Tuplin

28.April 2026: Funkelnde Musik­perlen: Jasper van´t Hof Quartet

Er ist 78, aber ans Aufhören scheint der Nieder­länder Jasper van´t Hof keine Sekunde seiner Lebenszeit zu verschwenden. Das Kreative, das Musik machen, erfinden, kreieren ist offenbar die beste Voraus­setzung, damit das Leben für ihn seit über fünf Jahrzehnten genießbar bleibt und es verschönert. Ausdruck dieser Lebenslust ist sein aktuelles Album “Skin Under”. Musik, geboren tief aus der Seele und aus den Emotionen Jasper van´t Hofs. Sieben Titel wurden analog in zwei Tagen live im Studio aufge­nommen. Mit „Skin Under“ fügt der stilis­tisch enorm vielseitige und nicht nur bildlich gesehen weit gereiste Pianist, Organist und Keyboarder seiner langen Kette funkelnder Musik­perlen ein weiteres musika­li­sches Amulett hinzu. Hier haben sich van’t Hof, seit mittler­weile einem halben Jahrhundert einer der prägendsten Pianisten Europas, und Christoph Lauer wieder vereint. Lauers Ton und die Phantasie seines Spiels sind mitreißend kraftvoll und von immensem Drang zur Freiheit der Musik. Das auf dem Album - an diesem Abend aber wird Tony Lakatos diesen Part übernehmen und ihm in nichts nachstehen. Jasper van‚t Hofs Kompo­si­tionen und das neue Album beweisen einmal mehr, dass seine Musik über alle Grenzen hinaus geht.

Hörprobe:

https://www.youtube.com/watch?v=s0EnZud4Dvk

Weitere Infos, Tickets und Gutscheine:

https://www.nica-jazzclub.de/de

Jasper van´t Hof