Wie der Alte Wall noch schöner wird

Wie der Alte Wall noch schöner wird 2560 1708 Verena Liebeck
#behind­the­s­cenes

Wie der Alte Wall noch schöner wird

18.März 2026

Seit kurzem finden im Flanier-Boulevard Bauar­beiten zwischen dem Rathaus­markt und Adolphs­platz statt, um die Aufent­halts­qua­lität noch weiter zu erhöhen.

Zweifelsohne: Seit der Revita­li­sierung der geschichts­träch­tigen Gebäude am Alten Wall 2-32 gehört der Boulevard zu den schönsten autofreien Straßen in der Innen­stadt von Hamburg. Das Angebot aus vielen indivi­duell geführten Läden, einzig­ar­tigen Flagship-Stores, Kunst­an­ge­boten und gehobener Gastro­nomie am Alten Wall spricht nicht nur Hamburger und Hambur­ge­rinnen an, sondern auch viele Gäste aus dem Ausland. Im Sommer sitzen die Besuchenden gerne in einem der Cafés und genießen den Blick auf die teils denkmal­ge­schützte ikonische Archi­tektur sowie auf das Rathaus.

Doch im Februar begannen Bauar­beiten am Boulevard und viele fragen sich, was dort eigentlich passiert. In den nächsten Monaten wird der Alte Wall im Abschnitt zwischen Rathaus­markt und Adolphs­platz durch zahlreiche Neuerungen aufge­wertet, so dass er am Ende noch schöner sein wird als vorher.

Zum einen wird ein einheit­liches helleres Pflaster verlegt. Das war lange geplant und hatte sich durch die Corona-Zeit verzögert. Zum anderen werden künftig feste Sitzge­le­gen­heiten und Bäume die Aufent­halts­qua­lität noch steigern. Der histo­rische Boulevard hatte im 19. Jahrhundert ursprünglich keine Bäume, daher hatte sich eine Jury bei der Neuge­staltung des Alten Walls an diese Vorgabe gehalten. Da die Sommer auch in der Hanse­stadt immer wärmer werden, freuen wir uns alle, dass demnächst natür­licher Schatten durch vier neu gepflanzte große Bäume gespendet wird. Darüber hinaus werden zwei absenkbare Poller­an­lagen ergänzt. Der Boulevard ist zwar an sich autofrei, aber die Autos der Senats­mit­glieder dürfen passieren und am Rathaus parken. Außerdem werden Radfans künftig Fahrrad­bügel zum Abstellen vorfinden.

Die Bauar­beiten werden insgesamt circa acht Monate dauern. Dadurch wird es leider ein paar Einschrän­kungen für Fußgänger und Radfahrer geben. Auch die beiden Skulp­turen „Gesell­schafts­spiegel“ von Olafur Eliasson sind in der Bauzeit nur bedingt begehbar. Die inneren Glasele­mente durch Abdeckungen geschützt. Dafür wird der zum Nikolai­viertel gehörende Boulevard aber nach Fertig­stel­lungen der Baumaß­nahmen noch attrak­tiver und stärker auf die Bedürf­nisse der Besucher und Besuche­rinnen ausge­richtet sein.

Im Übrigen machen die Bauar­beiten im zweiten hinteren Abschnitt des Alten Walls Fortschritte. Im April wird das fertig­ge­stellte sogenannte „Haus der Bürger­schaft“ übergeben (dazu gibt es Kürze hier mehr Infor­ma­tionen), die Bauar­beiten an den geplanten Wohnungen, Büros und dem Hotel der Marke „The Hoxton“ sind seit Frostende im vollen Gange. 2027 wird also nicht nur Alte Wall zwischen Rathaus­markt und Adolphs­platz in neuem Glanz erscheinen, sondern auch der hintere Teil des Boule­vards neue Angebote und Aufent­halts­qua­lität bieten.

Weitere Infos:

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/mitte/themen/planen-bauen-wohnen/verkehr/umgestaltung-des-alten-wall-ost-1143880