Februar 2026: Die Konzert-Tipps des Monats für den Nica Jazz Club
Der Nica Jazz Club am Fleet bietet ein vielfältiges Programm für neue und etablierte Jazz-Fans. Hier kommen die monatlichen Tipps vom Nica-Team vom Alten Wall. Tickets und Gutscheine können online oder im Nica Jazz Club zu den regulären Öffnungszeiten erworben werden. Diese sind auf der Website für jeden Konzerttag einsehbar.
12.Februar 2026: Ein Musiker, der Grenzen zwischen Jazz, Klassik und Clubgefühl sprengt: Sebastian Studnitzky
Sebastian Studnitzky endlich im Nica – mit „Euphoria“, einem epischen Album und einer Superband. Jazz, Klassik und Clubgefühl verschmelzen zu einer handgemachten Vision mit Tiefe und Wucht. Ein musikalischer Aufstand – eine kraftvolle Antwort auf die Dunkelheit. Ein radikales Bekenntnis zu Schönheit, Wahrheit und dem Miteinander. Nach einem intensiven Kapitel als XJAZZ-Macher und Möglichmacher für andere, explodiert seine kreative Energie in einem Werk, das alles bündelt: Multi-Instrumentalismus, Genre-Sprengung und emotionale Tiefe. Dabei wird spürbar, was ihn neben allem Musikalischen auszeichnet: die Gabe, Menschen und Klangkörper zu verbinden – und daraus etwas Größeres entstehen zu lassen. Die Musik groovt intensiv und hypnotisch. Die Melodien sind pure Schönheit – roh, tief, berührend. Die Band ist ein Kollektiv mit der Wucht eines Solisten – und gleichzeitig sind sie Solisten mit der Intelligenz eines Kollektivs. Eine Supergroup der deutschen Szene. Aber ist das Jazz? Studnitzky hat den ECHO Jazz gewonnen und auf allen großen Festivals der Welt gespielt. Oder ist es Klassik? Auf dem Album spielt das Kammerorchester der Philharmonie Odesa, und ja, auch den Opus Klassik hat er erhalten. Und dabei groovt seine Musik wie seine Wahlheimat Berlin – durchzogen von minimal Techno und organischem Clubgefühl. Wie man es auch bezeichnen möchte, es ist mehr als Musik.
Hörprobe:
Sebastian Studnitzky
17.Februar 2026: Sängerin mit Weltstar-Format: Debby Smith
Die Singer-Songwriterin bewegt sich mit Leichtigkeit zwischen Pop, Neo-Soul, Jazz und stillen Reflexionen. Ihre Songs fühlen sich an wie kleine Spaziergänge durch Gedanken und Gefühle. Es sind Klanggewordene Innenwelten und keine bloßen Stimmungen, vielmehr nimmt uns Debby Smith mit auf eine musikalische Reise. Nach ihrer Debüt-EP „Peace of Mind“ und Jahren kreativen Wachstums erschien 2025 ihr erstes Album „Luna Park“, entstanden über drei Jahre hinweg. Dieses Album ist mehr ist als bloß eine Sammlung von Liedern. Benannt nach einer Straße in Hamburg, die Debbys Zuhause mit dem Studio ihres langjährigen Produzenten Gregor Sonnenberg verbindet, steht der Titel sinnbildlich für den Raum zwischen Bewegung und Pause, zwischen Großstadthektik und stillem Innehalten. Musikalisch verwischt Debby mühelos Genregrenzen zwischen souliger Intimität, folkiger Wärme, jazziger Tiefe und klarer Pop-Produktion. Hier entsteht ein zeitloser, cineastischer Sound, über den sich ihre warme, seelennahe Stimme legt, tiefgründig und gleichzeitig leicht. „Luna Park“ ist eine Einladung zum Fühlen, zum Innehalten und Spazierengehen. Jeder Song ist ein Schritt durch Licht und Schatten, durch Fragen und Klarheit. Für alle, die einen Moment der Ruhe suchen oder einen Spaziergang durch die eigene innere Welt anstreben, bietet Debby Smiths Musik genau das Richtige. Ihr dürft diese phantastischen Musiker in keinem Fall verpassen!
Hörprobe:
Debby Smith
24.Februar 2026: Vereint Jazz, Pop und Chanson: Lisa Bassenge
Lisa Bassenge hat mit ihrem Album „Wildflowers“ Blumen mitgebracht. Mit diesem Album vollendet sie ihre Trio-Trilogie – mit Jacob Karlzon am Flügel und Andreas Lang am Bass. Die Songs: scheinbar querbeet und doch aus einem Guss. Von Dolly Parton bis Depeche Mode reicht die Bandbreite, von Bob Dylan bis Death Cab for Cutie. Ein bunter Strauß, aber so, wie die drei Musiker ihn arrangieren und darbieten, wirken die einzelnen Stücke wie Kapitel einer Erzählung. Jedes schillert für sich, doch das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das gilt auch für das Trio selbst. Ihre beiden Musiker – Jacob Karlzon aus Schweden und bekannt als Pianist von Viktoria Tolstoy, und Andreas Lang aus Dänemark – betten Lisa Bassenges unverwechselbare Stimme in einen warmen, im besten Sinn »skandinavischen« Sound: entspannt, aber stets verbindlich; spielfreudig, dynamisch, energiegeladen, aber nie aufdringlich. „Dieser Sound hat uns gefunden“, sagt Lisa Bassenge. Mit Wildflowers zeigen die drei, was für ein umwerfender Live-Act sie sind. Jazz, Pop, Chanson? Die Musik des Lisa Bassenge Trios braucht keine Schublade. Es geht ihr um die Schönheit und Wahrheit der Songs, und sie ist eine Feier der Inspiration zwischen Sängerin und Musikern.
Hörprobe:
Weitere Infos, Tickets und Gutscheine:
Lisa Bassenge © Dovile Sermokas