Exklusiver Interior Style auf drei Stockwerken: Ulrich Stein Einrichtungen kreiert am Alten Wall das Besondere

Exklusiver Interior Style auf drei Stockwerken: Ulrich Stein Einrichtungen kreiert am Alten Wall das Besondere 1920 1326 Verena Liebeck
#behind­the­scenes

Exklusiver Interior Style auf drei Stockwerken: Ulrich Stein Einrichtungen kreiert am Alten Wall das Besondere

20. September 2022

Ulrich Stein steht seit über 20 Jahren wie kein anderer für anspruchs­vollen Metro­polen-Lifestyle und hat gerade seinen neuen großzü­gigen Einrich­tungs-Shop mitten im Herzen von Hamburg eröffnet.

Auf drei Stock­werken am Alten Wall 32/Ecke Adolphs­brücke präsen­tiert seit kurzem Ulrich Stein Einrich­tungen auf eindrucks­volle Weise die It-Pieces von High End Marken wie zum Beispiel Christian Liaigre, MINOTTI, Flexform, Molteni, Prome­moria und neue upcoming Brands wie Man of Parts sowie seine eigene Linie Ulrich Stein Collection. Mit seinem Team hat der Nobel­ein­richter dabei ein Ziel: mit Liebe zum Detail und einer Verpflichtung zu Perfektion für seine anspruchs­volle Klientel indivi­du­ellen und exklu­siven Interior Style zu schaffen. Wir sprachen mit dem Macher hinter der Marke.

Herr Stein, welchen ersten Eindruck möchten Sie bei Kunden hinter­lassen, die in Ihren neuen Shop kommen?

Ulrich Stein: Es soll vor allem deutlich werden, dass wir hier unseren eigenen Stil haben. Wir haben eine bewusste Auswahl für Marken getroffen, reißen Kollek­tionen an und mixen Brands mitein­ander. Als wir umgezogen sind, haben wir uns dafür entschieden, Dinge anders zu machen. Der Kunde soll inspi­riert werden.

Kommen denn Kunden nicht zu Ihnen, die ganz bewusst nach bestimmten Marken fragen?

US: Natürlich gibt es Kunden, die gezielt nach einem MINOTTI-Sofa fragen, aber es kommen eben auch Menschen, die von uns Empfeh­lungen haben möchten. Der Kunde erzählt in der Regel, in welcher Situation er ist. Ob er eine Wohnung oder ein Haus neu einrichten möchte oder nur nach einem bestimmtem Stück Ausschau hält. Wir planen sehr häufig, ohne die Räume zu kennen, weil sie etwa noch im Rohbau sind, aber der Kunde natürlich bei der Innen­ein­richtung weiter planen möchte und muss.

Haben Sie durch die Corona-Zeit eine Verän­derung bei Kunden festge­stellt? Ist das Interesse an Interior Design gestiegen?

US: Sicherlich hat das Interesse am eigenen Zuhause generell zugenommen. Wobei bei unseren Kunden schon immer die Gestaltung der eigenen Räume eine große Rolle gespielt hat. Aber bei Menschen, die plötzlich nicht mehr gereist sind, einfach viel mehr Zeit im eigenen Heim verbracht haben, war Corona sicher ein Anstoß, sich mehr mit der Einrichtung zu beschäf­tigen. Was wir schon beobachtet haben, ist, dass es einen Tick mehr in Richtung Hochwer­tigkeit geht.

Auf drei Stock­werken am Alten Wall 32/Ecke Adolphs­brücke präsen­tiert Ulrich Stein Einrich­tungen auf eindrucks­volle Weise High End Marken und neue Upcoming-Brands sowie seine eigene Linie Ulrich Stein Collection.

Sie haben mit Ulrich Stein Collection Ihre eigene Kollektion geschaffen. Wie reiht sie sich in das sonstige Angebot ein?

US: Mit USC wollen wir ein Stück indivi­du­eller sein. Natürlich haben wir auch geschaut, wo es im Markt noch Nischen und Poten­tiale gibt, die nicht bedient wurden. Grund­sätzlich steht hinter USC die Idee, vom Stil her unver­wech­selbar zu sein. Wir verstehen uns ja nicht einfach als Möbel­ver­käufer. Wir wollen indivi­duelle Geschichten erzählen.

Wie reagieren Ihre Kunden auf den neuen Standort?

US: Alle sind begeistert. Es war der richtige Schritt. Durch die Umstruk­tu­rie­rungen in der Stadt hat der Ballindamm als Straße verloren. Unsere Kunden sind ohnehin in dieser Ecke der City unterwegs. Um uns herum sind Fashionbrands. Wir sehen uns als genauso wichtig wie die Modemarken an und passen hier sehr gut hin. Zum Shoppen gehören unter­schied­liche Bereiche, das haben wir hier. Wir schätzen die Lage, aber auch die eigene Formen­sprache des Gebäudes. Das gibt es in Hamburg nicht so häufig.

Ist ein Möbel­stück wichtiger als eine Handtasche?

US: Ganz klar ja. Denn ein Möbel­stück gibt einem mehr. Es hat einen emotio­nalen Mehrwert. Möbel machen glücklich. Und wenn uns Kunden so richtig kreativ sein lassen, können wir einen noch größeren emotio­nalen Mehrwert erzeugen. Jeder hat ein Sofa, ein Bett, einen Tisch. Aber daraus kann man etwas Beson­deres machen.

Sie haben auch eine Depen­dance in Berlin. Wie unter­scheidet sich Berlin von Hamburg?

US: Die Kunden sind impul­siver, schneller, inter­na­tio­naler. Es ist ein anderes Flair. Und wir lernen auch von unserer inter­na­tio­nalen Klientel, dass für sie das Zuhause einen noch größeren Stellenwert hat als für uns Deutsche. Es gibt kaum eine deutsche inter­na­tional agierende Möbel­firma mehr. Wir haben keine inter­na­tional anerkannten Archi­tekten. Wir fördern diese Bereiche nicht. Statt­dessen gibt es viele Bauvor­schriften, die eine Gleich­för­migkeit der Städte erzeugen. Dadurch geht viel Emotion verloren und auch der Reiz, eine Stadt wie Hamburg zu besuchen. Das ist schade. Eine Weltstadt speist sich aus vielen Dingen: inter­es­santer Archi­tektur, Kultur, gutem Essen, der Möglichkeit, etwas Spannendes in einer Stadt zu erleben. Wenn wir nach New York fahren, sind wir begeistert von den vielen Dingen, den spekta­ku­lären Bauwerken, die uns inspi­rieren. Man muss den Mut haben, neue Wege zu gehen. Berlin hat das durchaus, auch durch das inter­na­tionale Publikum.

Vielen Dank für das Gespräch.